Zum nunmehr dritten Mal gastierte Werder beim Rasenballverein. Lange habe ich dieses Mal nach einem Highlight für diese Story gesucht. Vieles ist erwähnenswert. Aber ein Highlight kam irgendwie nicht dabei heraus.
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Am besten geht es allen Beteiligten einer Weihnachtsfeier, wenn der Magen voll ist. So begannen wir unseren gemeinsamen Tag in Dresden Anfang Dezember gleich mit einem guten Mittagessen im Waldparkrestaurant. Der daran anschließende offizielle Teil mit der jährlichen Mitgliederversammlung wurde mit guten Ideen für künftige Treffen ordnungsgemäß über die Bühne gebracht. Da Werder bereits am Freitag zu Hause den Sieg gegen Düsseldorf geholt hatte und unser Zeitplan ohnehin eng war, verzichteten wir ganz auf Bundesliga gucken. Als sportliche Aktivität überlegten sich Mandy und Frank, die alles wunderbar für uns organisierten hatten (Danke!), Eisstockschießen. Das ist ein sehr zu empfehlender, spaßiger und kurzweiliger Sport, bei dem irgendwann allen ein richtig guter Wurf gelang. Ob die Ergebnisse bei bestimmten Fanclubmitgliedern nun Glück oder Können waren, ließ sich nicht zweifelsfrei feststellen, auch nicht mit Maßband. In jedem Fall hat es allen, sowohl auf der kurzen als auch auf der nur unwesentlich längeren Bahn, gefallen.
Gegen Hertha ergab sich mal wieder die Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. So verabredeten wir bereits im August zu einem gemeinsamen Stadionbesuch.
In diesem Jahr traf sich der WFC mal wieder am Kulkwitzer See in Markranstädt. Die Location war bereits von früheren Treffen bestens bekannt. Der Organisator scheute keine Kosten und Mühen und überraschte die im Verlauf des Tages auf 15 Erwachsene und ein Kind angewachsene Gruppe mit Plätzen im reservierten Festzelt inklusive grün-weißer-Deko und traumhaftem Blick auf den See. Erster Programmpunkt: Austausch der dringlichsten Neuigkeiten mit aktuellen und vielleicht drohenden Spielertransfers sowie der kritischen In-Augenscheinnahme des neuen Trikots am lebenden Objekt. Im Anschluss legte der Grillmeister los. Die Bratwürste stapelten sich unzählbar auf den Tischen und erfreuten sich großer Beliebtheit (auch abgekühlt im weiteren Verlauf des Tages). Zur Verdauung und vor allem zur Abkühlung wurde der Nachmittag dann zum ausgiebigen Baden genutzt. Einige von uns waren auch mit dem Tretboot unterwegs. Leider wurde das Vergnügen jäh durch das herannahende Gewitter unterbrochen. Das Festzelt hielt uns zwar trocken, löste aber bei einigen doch etwas Unbehagen aus. Wie wir dann am nächsten Tag diversen Zeitungsberichten entnehmen konnten, war das nicht ganz unbegründet. Zum Glück ging alles gut und nach gut einer halben Stunde offener Schleusen beruhigte sich das Wetter wieder, leider völlig ohne merkliche Abkühlung der Umgebungsluft.
"The same procedere as every year", einmal mehr wurde im Vorfeld der Fanclubreise wieder kräftig geplant und organisiert. Ein perfektes Programm wurde auf die Beine gestellt und die Vorfreude war bei allen Beteiligten/Mitreisenden sehr groß!
Dieses Jahr trafen wir uns in der geschichtsträchtigen Stadt Görlitz, um unsere Jahreshauptversammlung abzuhalten und bei unserer gemeinsamen Weihnachtsfeier das grün-weiße Werder-Jahr Revue passieren lassen.
Das letzte Heimspiel der Saison war Anlass unserer nunmehr fünften Fanclubreise. Am Freitag machte sich die 7-Personen-Reisetruppe als Autokolonne auf den Weg ins schöne Bremen. Dort bezogen wir das schon im letzten Jahr erprobte Hotel mit garantiertem Pferderennbahn-/Golfplatzblick, welcher dann allerdings doch zur Hälfte durch ein Flachdach und sich paarenden Möwen eingeschränkt war. Dank gelungener Hinfahrt und der guten Terminplanung, konnten wir spontan einen Besuch beim Abschlusstraining der Mannschaft am Weserstadion einschieben (böse Zungen munkeln, es sei einem Teil der Gruppe nur um die Saisonende-Rabatte im Fanshop gegangen). Der spontane Abstecher wurde mit einem Delaney-Selfie belohnt. Im Anschluss ging es pünktlich zum ersten kulturellen Höhepunkt: ein Besuch im Bremer Geschichtenhaus. Geboten wurde eine sehr unterhaltsame Geschichtsstunde mit verschiedenen Protagonisten/-innen wie Gesche Gottfried (Bremer Serienmörderin 1785-1831) oder Heini Holtenbeen (Bremer Stadtoriginal 1835-1909). Nach einem schönen Spaziergang durch das Schnoor-Viertel und entlang der Weser, wurde der gemeinsame Abend mit Fisch, Spargel, Bier und Rhabarbersaftschorle genossen.
Vergangene Saison in Ingolstadt ein regnerischer Tag, eine müde Bremer Mannschaft mit wenig Kampfgeist und keinerlei Einfällen. Daraus resultierte eine logische Niederlage
Dieser Leitsatz entstammt der Feder der Wanderers. Er passt aber perfekt, um das Wochenende treffend zu beschreiben. Daher habe ich mir den Spruch mal ausgeliehen. Vielen Dank dafür!
Über ein vorfristiges Weihnachtsgeschenk konnten sich die E-Jugendlichen von Germania Görlitz freuen!
Zu einem BL-Spiel von Werder Bremen per Fahrrad, Straßenbahn oder Regionalbahn anreisen? Für uns ist das seit dieser Saison auf einmal möglich. Auch wenn die Vereins"geschichte" von RB Leipzig umstritten ist, freuen wir uns als WFC Grün-Weißes Sachsen über diese neue Gelegenheit. Kaum überraschend war im Vorfeld die große interne Nachfrage nach Tickets, bei der fast jedes Fanclub-Mitglied gleich noch Familie und Freundeskreis mitbringen wollte, um zum Beispiel das oft beschriebene Erlebnis und die gute Stimmung im Werder-Block endlich live zu vermitteln.
Nachdem das Auswärtsspiel bei den Lilien aus Darmstadt vergangene Saison in die englische Woche fiel und ich keinen Urlaub nehmen konnte, um mir dieses Spiel anzusehen, hatte ich mir vor Saisonbeginn ganz fest vorgenommen dieses Jahr das alte Stadion am Böllenfalltor zu besuchen. Als klar wurde, dass das Spiel am Wochenende des 03. Oktober stattfindet, zögerte ich nicht lange und bestellte Karten. Da ich Verwandtschaft in der Nähe von Darmstadt habe, stand einem Besuch und gemeinsamen Stadionerlebnis nichts mehr im Wege. Oder doch???
Beim Tag der Fans 2016 in Bremen habe ich durch die Mixed-Zone-Akkreditierung am Spielfeldrand im Weserstadion während des Allstar-Games Tim Juraschek, Leiter CSR-Management von Werder, in ein Gespräch verwickelt. Ich bat Tim um eine weitere Unterstützung von Werder, damit der WFC Grün-Weißes Sachsen bei der diesjährigen Weihnachtsfeier im Erzgebirge bei einer Tombola mit Werder-Sachspenden wieder viel Geld für den guten Zweck sammeln kann.
Auf Einladung von Werder ging es nach dem Testspiel vom Samstag in Lohne am Sonntagmorgen Richtung Bremen zum Tag der Fans. Ich hatte die große Ehre zu den ersten 20 lebenslangen Mitgliedern von Werder zu gehören, die sich zu dieser einmaligen Mitgliedschaft zügig angemeldet hatten.
Durch die Einladung zur Ehrung als lebenslanges Mitglied zum Tag der Fans am Sonntag, 14.08.2016 in Bremen, musste natürlich das am Vortag im Werder-Land stattfindende letzte Freundschaftsspiel von Werder gegen den FC Ingolstadt eine Woche vor dem Pflichtspielstart mitgenommen werden.
Da Werder sein Trainingslager dieses Jahr in Neuruppin statt findet und wir im Havelland doch ganz in der Nähe Urlaub machen, bot es sich an, mal schnell vorbei zu schauen. So kann man sich mal einen Überblick verschaffen und die ganzen Transfers gedanklich aufarbeiten. Namen mit Gesichtern zu verknüpfen, erleichtert doch einiges.
Nach dem Besuch in Aue in der letzten Woche stand für den Fanclub dieses Mal ein absolutes "Heimspiel" in Chemnitz an. Von den 17 handgezählten Gästefans war doch immerhin fast ein Fünftel unserem Fanclub zuzuordnen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, konnten wohl einige unserer Mitglieder ihre Sympathien für den CFC nicht ganz verbergen und schlichen sich lieber "neutral" auf die Gegengerade. ;-)
Eigentlich war der Spielbesuch in Aue gar nicht eingeplant. Aber Schwiegeropa als glühender Aue-Fan wollte wieder hoch fahren. Und auch Sohnemann wollte nun endlich auch einmal ins große Fußballstadion. Das Wetter versprach Sonne satt. Und so eine Gelegenheit, bei der man Aue und Bremen in einem Spiel erleben kann, kommt sicher so schnell auch nicht wieder. Warum also nicht mal spontan sein?
Mit dem Wissen, dass die Beteiligung an der Verlosung zum „Mitglied des Spieltags“ aktuell noch nicht so hoch ist, habe ich zum Heimspiel gegen den FCA einfach mal mitgemacht und eine E-Mail abgesendet – mit dem Ziel, seinen Namen in den nächsten Wochen dort öfter zu platzieren und irgendwann mal zu gewinnen. Das passierte dann früher als erwartet!
910 km um Werder live zu sehen. Man kann es für verrückt halten, wir aber nicht. Und so haben wir uns zu zweit ins Auto gesetzt und sind "nach Hause" gefahren, beladen mit sehr viel Euphorie. Das Wetter hat für diese Jahreszeit typischerweise mal wieder nicht mitgespielt, was solls, noch sind wir nicht in Bremen! Drehen wir den Bass im Auto auf! Es ist erst die Hälfte des Weges geschafft. Nach kurzem Stop wird der Kicker gecheckt. Pizarro und Ujah zu Beginn!? Wir sind gespannt und philosophieren, das grün-weiße Fieber ist entfacht.